Was muss ich über das Coronavirus COVID-19 wissen?

Coronavirus COVID-19
Coronavirus COVID-19

Coronaviren sind nicht neu. Etwa ein Drittel der typischen „Erkältungen“ gehen auf ihr Konto und auch den einen oder anderen „Durchfall“ verursachen sie. Neu ist das Coronavirus COVID-19, welches gehäuft zu schweren Lungenentzündungen führt und für den es aktuell noch keinen Impfstoff gibt.

Coronavirus COVID-19 – die Fakten

Welt­weit sind mitt­lerweile weit über 200000 Infektionen bekannt, davon sind mehr als 80000 Patienten wieder genesen. Mehr als 10000 Menschen sind aber auch gestorben. ( Stand: 22.3.2020 ) Für den Durchschnittsbürger drängen sich folgende Fragen auf:

  • Was weiß man über den Erreger?
  • Was sind Warnzeichen einer Infektion?
  • Wie kann ich mich schützen?

Coronavirus COVID-19 – mit was hast Du es zu tun

Wie gesagt, Coronaviren sind nicht neu. Vielmehr gibt es hunderte Typen von Coronaviren. Sie können sowohl Menschen als auch Tiere infizieren und verschiedene Krankheiten auslösen, darunter auch nur Erkältungen. Das neue Coronavirus COVID-19 gehört zu den sogenannten Beta-Coronaviren. Zwei von ihnen haben in den vergangenen Jahren Epidemien von Atemwegs­erkrankungen ausgelöst: Sars (Severe acute respiratory syndrome) und Mers (Middle East respiratory syndrome). Das neue Coronavirus COVID-19 wurde im Dezember 2019 in China / Wuhan entdeckt. Allerdings weiß man bis heute nicht genau, wie das Virus den Sprung vom Tier zum Menschen geschafft hat.

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Wie erkennst Du, ob Du infiziert bist?

Das tückische beim Coronavirus COVID-19 ist, dass die Krank­heits­verläufe von Covid-19 oft unspezi­fisch und vielfältig sind und auch noch stark variieren. So zeigen beispielsweise einige Erkrankte gar keine Symptome, während andere Lungen­entzündungen bekommen, die mit Lungenversagen und Tod enden können. Eine Auswertung von 56 000 Fällen in China ergab, dass mehr als 80 Prozent der Betroffenen Fieber hatten und mehr als 60 Prozent Husten. Weniger als 20 Prozent litten an Kurz­atmig­keit, Muskel- und Gelenk­schmerzen, Hals- und Kopf­schmerzen. Übel­keit, verstopfte Nase und Durch­fall traten bei weniger als 10 Prozent der Patienten auf. ( Quelle: RKI )

Die Daten­lage über die häufigsten Symptome ist laut RKI noch begrenzt, wobei in Deutschland bislang vornehmlich Husten, Fieber und Schnupfen registriert wurden. Welt­weit verliefen die meisten Erkrankungen milde bis moderat. Bei 14 Prozent der Erkrankten aber nahm sie einen schweren Verlauf, sie bekamen etwa Atemnot, und bei 6 Prozent war der klinische Verlauf kritisch bis lebens­bedrohlich. (Stand: 22.3.2020)

Die Anste­ckung passiert vor allem über engen Kontakt und Tröpf­chen­infektionen, etwa über Husten, Niesen und Auswurf. Aktuell gehen Wissenschaftler derzeit von einer Inkubations­zeit – also der Phase von der Anste­ckung bis zum Krank­heits­ausbruch – von bis zu 14 Tagen aus. Im Mittel liege die Inkubations­zeit bei 5 bis 6 Tagen. Gefährdet sind vor allem Menschen über 50 Jahren – Vorerkrankungen steigern das Risiko. Das Virus unterscheidet nicht zwischen Männern und Frauen!

Eine spezi­fische Therapie die Viren selber oder eine Impfung gibt es derzeit nicht. Bestätigte Verdachts­fälle müssen eine Zeit lang isoliert bleiben, damit sie keine weiteren Personen anste­cken. Es könnte sein, dass Du dich nicht erneut infizieren kannst. Allerdings ist das per Stand heute noch nicht gesichert.

Welche Schutzmaßnahmen gibt es gegen das Coronavirus COVID-19?

Einen Impf­stoff gibt es bislang nicht. Allerdings helfen laut dem RKI allgemeine Maßnahmen, die auch sonst vor Infektionen schützen.

Hände waschen. Mehr­mals täglich gründlich mit warmem Wasser und Seife*, gut abtrocknen. Wichtig ist das vor allem nach der Ankunft zu Hause oder am Arbeits­platz. Aber auch nach dem Besuch der Toilette, nach dem Kontakt mit Tieren, vor den Mahl­zeiten, vor und nach der Zubereitung von Speisen, vor und nach dem Kontakt mit Kranken.

In die Armbeuge oder ein Taschentuch niesen oder husten. Taschentücher solltest Du direkt entsorgen.

Zurück­haltend grüßen und Abstand halten. Nach Möglich­keit solltest Du etwa eineinhalb bis zwei Meter Abstand zu Menschen mit Erkältungs­symptomen halten.

Gesicht in Ruhe lassen. Bitte achte darauf, dass Du dir möglichst wenig ins Gesicht fasst, damit Viren gegebenenfalls nicht auf diese Weise von den Händen in die Nähe der Atemwege gelangen.

Soziale Kontakte müssen so stark wie möglich eingeschränkt werden, damit die Infektionskette unterbrochen und minimiert werden kann!

Wie verhältst Du dich am besten, wenn Du zu Hause in Quarantäne bist?

Du musst zu Hause bleiben, weil Du entweder infiziert bist oder vorbeugend eine Infektion vermeiden möchtest. Grundsätzlich gilt, dass die Quarantäne eine der einschneidendsten Maßnahmen ist. Sie dient dazu, eine weitere Verbreitung der Krankheit zu verhindern. Für Dich bedeutet, dass das sich dein Tagesablauf – im Prinzip – dein Leben von heute auf morgen komplett verändert. Möglicherweise kannst Du deine berufliche Tätigkeit aus dem Homeoffice fortführen oder Du hast Zeit für dich und deine Familie.

Nachfolgend einige Ideen, wie Du die Zeit sinnvoll nutzen kannst:

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Auf jeden Fall wünschen wir Dir, dass Du gesund bleibst und gut durch die Krise kommst.

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